Industrie 3.0

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Was ist die Industrie 3.0?

Die ersten Schritte im Bereich der Globalisierung und der Telekommunikation sind durch die Industrie 2.0 nach vorn getrieben worden, daher begann in den 1970er Jahren bereits die dritte industrielle Revolution. In der Epoche der Industrie 3.0 stand die Automatisierung durch die Informationstechnik und die Elektrotechnik im Vordergrund. So sind die ersten Ansätze der Technologie schon im 18. Jahrhundert entstanden. Dabei hatte Charles Babbage gemeinsam mit Ads Lovelace mit der Analytical Engine die Basis für einen individuell programmierbaren Computer erschaffen.

Durch die weitere Entwicklung folgten im Jahre 1941 die ersten funktionsfähigen Geräte. Der Ingenieur Konrad Ernst Otto Zuse hatte in diesem Jahr den“Z3” entwickelt. Dieser Computer war programmgesteuert, vollautomatisch und frei programmierbar. Dieser war zuerst lediglich ein Prototyp. Durch die Vermietung des Begleiters, den “Z4”, an die ETH Zürich wurde von der ersten kommerziellen Verwendung eines Computers gesprochen. Danach setzte eine sehr schelle Entwicklung ein, denn die Entwicklungszyklen sind immer kürzer geworden. In den 1970er Jahren erst begann das neue Zeitalter der Industrie 3.0. Dabei wurden zuerst die Rechenmaschinen eingesetzt, welche komplexe Formeln automatisch berechnen konnten. Zu späterer Zeit wurden diese durch einen Personal-Computer (PC) ersetzt. Dieser PC wurde so entwickelt, dass er in privaten Haushalten und Büros genutzt werden konnte. Hierbei kam in erster Linie der Commodore zur Anwendung, welcher in den 1980ern sowie frühen 90ern den Markt für Heimcomputer beherrscht hatte. Daher entstand ein neuartiger Industriezweig. Zu jener Zeit wurden ebenfalls die ersten digitalen Großunternehmen, wie Apple und Microsoft gegründet.

Die Neuerungen der Industrie 3.0

In den 1970er Jahren begann also die dritte industrielle Revolution. Kennzeichnend für diese Phase sind die Automatisierung und die IT durch Elektronik. Erste größere Rechenmaschinen fanden zuerst in den 1940er Jahren Einzug in großen Unternehmen und mit diesen ebenfalls die ersten programmierbaren Steuerungen. Etwa 30 Jahre später hielt der Personal-Computer in privaten Haushalten und in den Büros Einzug und schafft daher einen neuen Industriezweig. So begann die dritte industrielle Revolution, die Industrie 3.0, durch die teilweise Automatisierung mithilfe einer Verwendung von speicherprogrammierbaren Steuerungen und Rechnern. Seit der Einführung jener Technologien sind die Anwender in der Lage, einen Arbeitsvorgang vollständig automatisiert und daher ohne menschliches Zutun – auszuführen. Beispiele dafür sind Roboter, welche die programmierten Abläufe ausführen, ohne dass ein Mensch helfen muss.
Charakteristisch für Industrie 3.0 ist eine sukzessive Automatisierung der einzelnen Arbeitsschritte. So wird die menschliche Arbeitskraft zunehmend durch Maschinen in der Fertigung ersetzt.


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