Wie Qualitätsmängel mit PDM reduziert werden können
Qualität ist kein Zufall. Fehler entstehen oft, wenn Informationen fehlen oder wenn Daten unübersichtlich abgelegt sind.
Genau hier setzt SOLIDWORKS PDM an. In diesem Blogbeitrag lernen Sie, wie ein modernes PDM-System Unternehmen hilft. Es reduziert Qualitätsmängel, senkt Kosten und macht Abläufe effizienter.
Was ist PDM?
PDM steht für Produktdatenmanagement (PDM). Es ist eine Softwarelösung, die Daten und Dokumente rund um die Produktentwicklung zentral verwaltet. Statt Dateien auf Netzlaufwerken oder lokalen Rechnern zu speichern, werden alle Informationen in einem sicheren Tresor (Vault) abgelegt. Jede Änderung wird protokolliert, Versionen werden automatisch verwaltet, und alle Beteiligten arbeiten stets mit den aktuellen Daten.
Mit Produktdatenmanagement wird also sichergestellt, dass Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung auf derselben Basis arbeiten.
Unterschiede zwischen SOLIDWORKS PDM Standard und SOLIDWORKS PDM Professional
Es gibt zwei Varianten der Software von Dassault Systèmes: SOLIDWORKS PDM Standard und SOLIDWORKS PDM Professional. Die Grundfunktionen sind ähnlich – beide verwalten Dateien, Versionen und Workflows. Die Unterschiede liegen im Detail:
SOLIDWOKS PDM Standard
- Ideal für kleinere Teams
- Integration direkt in SOLIDWORKS und Microsoft Office
- Einfache Workflows für die Freigabe und Archivierung
SOLIDWORKS PDM Professional
- Für größere Unternehmen und komplexe Strukturen
- Unterstützung für mehrere Standorte und verteilte Teams
- Erweiterte Workflows und Automatisierungen
- Integration mit anderen Systemen wie Enterprise Resource Planning (ERP) oder speziellen Data-Management-Lösungen.
-
Kurz gesagt: Die Standard-Version deckt die Basis ab. Professional bietet mehr Möglichkeiten, besonders wenn mehrere Standorte oder externe Partner eingebunden sind.
Warum Qualitätsmängel so teuer sind
Bevor wir auf die Vorteile eingehen, lohnt sich ein Blick auf die Kosten der Nichtqualität. Diese Kosten entstehen durch Fehler, Nacharbeit, Verzögerungen oder falsche Informationen. Typische Beispiele sind:
- Fertigung nach alten Zeichnungen
- Fehlende Dokumente für den Einkauf
- Verwechslung von Versionen
- Doppelte Arbeit, weil Daten nicht auffindbar sind
Solche Fehler verursachen nicht nur interne Probleme. Auch für interne und externe Kundinnen und Kunden sind falsche Produkte oder verspätete Lieferungen ärgerlich.
Wie ein PDM-System Qualitätsmängel reduziert
Ein modernes PDM-System verhindert diese Fehler, weil es Ordnung und Struktur schafft. Hier sind die wichtigsten Vorteile:
1. Einheitliche Datenbasis
Alle Dokumente werden an einem Ort gespeichert. Niemand arbeitet mehr mit veralteten Dateien. Ob CAD-Daten, Prüfberichte oder Stücklisten – alle Informationen sind aktuell und leicht auffindbar.
2. Transparente Prozesse
Jede Datei durchläuft einen klar definierten Workflow. Wer eine Zeichnung freigibt, legt fest, dass sie geprüft wurde. Dieser Prozess reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass ungeprüfte Daten in die Produktion gelangen.
3. Nachvollziehbarkeit
Versionen werden automatisch gespeichert. Wenn Fehler auftreten, kann sofort nachvollzogen werden, wer wann welche Änderung gemacht hat. Das spart Zeit bei der Ursachenanalyse und verhindert Wiederholungsfehler.
4. Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg
Ein PDM-System verbessert die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung. Durch die Integration in andere Systeme – beispielsweise ERP oder Office – fließen Daten automatisch. Auch interne und externe Partner können einfacher eingebunden werden.
5. Vermeidung von doppelten Daten
Doppelte Arbeit führt zu Fehlern. Mit einem PDM-System werden Dateien eindeutig identifiziert und sind für alle zugänglich. So wird sichergestellt, dass immer nur an einer gültigen Version gearbeitet wird.
Vorteile für Unternehmen
Unternehmen, die Produktdatenmanagement PDM einsetzen, profitieren auf mehreren Ebenen:
- Weniger Fehler dank automatisierter Prozesse und geprüfter Workflows.
- Kürzere Entwicklungszeiten, weil alle auf dieselben Daten zugreifen.
- Geringere Kosten der Nicht-Qualität, da weniger Nacharbeit nötig ist.
- Mehr Transparenz, weil alle Änderungen nachvollziehbar sind.
- Integration in bestehende Systeme, etwa für ERP oder andere Data Management Lösungen.
Unterschiede zwischen PDM-Systemen
Nicht jedes PDM-System ist gleich. Die Unterschiede zwischen PDM-Lösungen sind vor allem die Funktionen, die Skalierbarkeit und die Integration in andere Systeme.
Ein einfacher Ansatz reicht für kleine Teams aus. Größere Unternehmen setzen auf leistungsstarke PDM-Systeme, die mehrere Standorte und externe Partner abbilden können. SOLIDWORKS PDM Professional ist ein gutes Beispiel für eine erweiterbare Lösung.
Fazit
Wer die Qualität seiner Produkte verbessern will, muss auch die Qualität seiner Daten im Blick haben. Mit SOLIDWORKS PDM lassen sich Fehlerquellen eliminieren, Prozesse strukturieren und die Zusammenarbeit optimieren. Das Ergebnis: weniger Kosten durch schlechte Qualität, mehr Klarheit und zufriedenere Kunden – sowohl intern als auch extern.
Hier erfahren Sie, wie Sie mit SOLIDWORKS PDM Ihre Prozesse optimieren können




